Francesco Cavallieri
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Klosterbad Waisach vor Realisierung
Die Vorbereitungen zur Projektumsetzung des PURE HEALTH RESORTS Klosterbad Waisach schreiten weiter

Klosterbad Projektstand Juni 2020
In den vergangenen Monaten ging es Schlag auf Schlag, wir konnten die

Buchpremiere: Pfarrprovisor Schöpf in Waisach
Im Jahre 1869, vor über 150 Jahren, brachte der streitbare Tiroler Pfarrer

Update 2020 zu den Klosterbad-Plänen
Die vergangenen fünf Jahre dienten dazu, die Planungen zum Klosterbad Waisach voranzutreiben

Große Lebensziele erhöhen Lebenserwartung
Sinnfindung als Schlüssel zu Glück und Gesundheit Ein Ziel im Leben zu
Francesco Cavallieri
(1598-1647)
Italienischer Mathematiker und Astronom
Der Mathematiker und Astronom Bonaventura Francesco Cavalieri (Cavalerius) war der wohl berühmteste italienische Hieronymitaner. Er wird in einer Reihe mit Newton, Leibniz, Pascal und Kepler genannt. Cavallieri publizierte elf Bücher u.a. über Fragen der Optik, Bewegungslehre, Astronomie und der Spiegelung. Über seine akademischen und kirchlichen Kreise kam er in engen Kontakt mit Galileo Galilei, der von ihm sagte, dass nur wenige Mathematiker seit Archimedes so tief in die Wissenschaft der Geometrie eingedrungen seien.
Schon im 15 Jahren trat Cavalieri in Mailand in den Hieronymiten-Orden ein und studierte zunächst Theologie, bevor er sich mit Mathematik befasste – als wirksames Mittel gegen seine Depressionen. Wegen seiner außerordentlichen mathematischen Begabung wurde er bald an die Universität Pisa geschickt, wo er bei Benedetto Castelli Geometrie studierte. Danach unterrichtete er Theologie, wurde Diakon und Assistent des Mailänder Kardinals Frederico Borromeo, später Prior eines Klosters in Lodi und nach weiteren drei Jahren in Parma. Ab 1629 wurde er auf den Lehrstuhl für Mathematik an die Universität Bologna berufen, wo er bis zu seinem Tode lebte. Seine Berechnungen von Oberflächen und Volumina nahmen Methoden der Infinitesimalrechnung vorweg.
Bekannt wurde Cavalieri hauptsächlich durch das Prinzip der Indivisibilien. Dieses Prinzip war in einer Vorform bereits 1604 und 1615 von Johannes Kepler verwendet worden. Das von ihm begründetet Cavalierische Prinzip besagt, dass zwei Körper das gleiche Volumen haben, wenn alle ebenen Schnitte miteinander übereinstimmen, die parallel zu einer vorgegebenen Grundebene und in übereinstimmenden Abständen ausgeführt werden.